Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein besseres Online-Erlebnis anbieten zu können. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies setzen. Zur Datenschutzerklärung Hinweis ausblenden

Diskussion zu neuen Anhaltspunkten auf dem Event von Nagel Italia und InStore

Geänderte Verbrauchergewohnheiten

Am 30. November fand die Veranstaltung "Industrie und Distribution: Wie kooperiert man heutzutage, um die Supply Chain zu optimieren?" im Eataly Konferenzraum auf der 3. Etage des InStore Shops in Mailand statt. Nagel Italia gehörte zu den Organisatoren der Veranstaltung, in der die aktuellen Trends der Lebensmittelbranche diskutiert wurden.

Man muss die Verbrauchersignale richtig deuten. Sogar in Zeiten der Deflation ist der Verbraucher dazu bereit, Waren mit hohem Einkaufswert in den Einkaufswagen zu legen. Laut Angaben der IRI ist die Herausforderung, der sich der Handel und Industrie stellen müssen. Der Markt der verpackten schnelldrehenden Konsumgüter zeigt schwache Erholungstendenzen, wobei die Lebensmittelprodukte einen Neustart in Richtung großer Mengen aufzeigen, erklärte Frau Cristina Lazzaroni, Client Service Account Direktor bei IRI. Jedoch achten die Verbraucher sehr darauf, was der Markt meldet und welche neuen Tendenzen präsentiert werden: Vegan, Bio, E-Commerce ... hier treten viele "Marktnischen" mit hohem Wert auf.

Diese neuen Angebote verkörpern eine große Möglichkeit, die die Branche im Auge hat, erklärte Herr Ferrario, Leiter Kommunikation und Außenbeziehungen bei Centromarca (Italienischer Verbund der Markenartikelindustrie). Das Markenkonzept erstreckt sich auf neue Bereiche wie zum Beispiel Natur-, Bio- oder regionale Produkte. Aus Kundensicht sind diese Teil eines täglichen Angebot, das wir nicht ignorieren können. Das Markenangebot muss hergeben was von den Verbrauchern gewünscht wird.

Allerdings gibt es noch viel zu tun, um die Branche und die Einzelhändler an die neue Gegebenheiten anzupassen. Insbesondere wird die Branche Maßnahmen in drei Aspekten ergreifen: die interne Reorganisation, indem man hier einige Funktionen abschafft und bestehende überdenkt; Kommunikation, indem man hier die Möglichkeit der Digitalisierung ausreichend nutzt; Aktivitäten rund um den Wertschöpfungsprozess, die sich heute sehr von denen in der Vergangenheit unterscheiden.

In diesem Zusammenhang präsentierten Filippo Schianchi, Senior Account Manager bei Nagel Italia, und Herr Marchio, Supply Chain Direktor bei Finiper, die Kooperation, welche beide Unternehmen seit 2011 verbindet. Das Projekt entstand als Finiper kein zentrales Kühlwaren-Management besaß und somit eine Lösung und einen Managementprozess für die "just-in-time" Ware benötigte, die keine Investitionen mit sich zog. Bereits in der Start-up-Phase konnte die Prozesse sowie die dazugehörigen Instrumente verbessert werden. Die Erschaffung einer maßgeschneiderten Lösung stellt die Erfolgsbasis dieser Erfahrung dar: schrittweises Vorgehen, welches mit Finiper eingesetzt worden ist, um jede Änderung im Management zu definieren, erschuf einen "kontinuierlichen Verbesserungskreis", der die gesamte Lieferkette umfasste(Lieferanten, Logistikdienstleister, Einzelhändler) und allen Beteiligten Vorteile und Effizienz bietet.

Die "Win-Win" Vorgehensweise der tiefen Partnerschaft wurde während der finalen Podiumsdiskussion als strategisches Management aller zukünftigen Partnerschaften zwischen dem Handel, Industrie und Logistikdienstleistern bestätigt, da die Effizienz und die Vorteile für alle real sind: Wir müssen die Kultur des Informationsaustausches verbessern, die die Basis einer erfolgreichen Zukunft darstellt.

Von den Redakteuren empfohlen