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SOS-Weihnachtsspende 2017

Helfen Sie mit, Herzenswünsche zu erfüllen

Die Abstimmung ist eröffnet: Nehmen Sie an unserer traditionellen Weihnachtsspendenaktion teil – und wählen Sie Ihre drei Favoriten aus insgesamt zwölf Projekten des Vereins SOS-Kinderdorf. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Seit einigen Jahren unterstützt die Nagel-Group den SOS-Kinderdorf e.V. mit der Weihnachtsaktion und spendet jedes Jahr 50.000 Euro an ausgewählte Projekte. „Es liegt uns sehr am Herzen, gemeinsam mit SOS-Kinderdorf die Wünsche von Kindern in Not zu erfüllen“, sagt Marion Nagel, Gesellschafterin der Nagel-Group. Als Familienunternehmen legt der Lebensmittellogistiker großen Wert darauf, Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zu übernehmen.

Kindern in Not eine lebenswerte Zukunft schenken

Bis zum 15. Januar 2018 kann jeder Interessierte hier abstimmen, welche drei SOS-Kinderdorf-Projekte gefördert werden sollen. Die fünf Projekte mit den meisten Stimmen erhalten nach Abschluss des Votings jeweils 4.000 Euro, die Plätze sechs bis zehn jeweils 2.000 Euro. Die restlichen Spendengelder kann SOS-Kinderdorf nach Belieben verteilen.

Die Landesorganisationen von SOS-Kinderdorf haben jeweils ein Projekt für die Abstimmung vorgeschlagen, die sie unterstützen möchten.

Folgende Maßnahmen aus den Ländern der Nagel-Group stehen in diesem Jahr zur Wahl:

© Birgit Satke

Die Telefon- und Onlineberatung Rat auf Draht ist eine wichtige Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche sowie deren Bezugspersonen. Das Team aus Psychologen, Lebens- und Sozialberatern, Psychotherapeuten und einem Juristen hilft bei Problemen und Fragen sowie in Krisensituationen. Rund 70.000 Ratsuchende wenden sich pro Jahr an RaD. Das Themenspektrum ist vielfältig: Es geht bei den Beratungen von Problemen in der Familie über schulische Belange bis hin zu Sucht, Gewalt, Stalking, sexuellem Missbrauch und Suizidgedanken.

© SOS Children´s Villages

Die Flüchtlingsunterkunft Hejmo betreut seit August 2016 geflüchtete Kinder, die allein in Belgien angekommen sind. Die aus Afghanistan und Guinea stammenden Kinder wachsen dort in einer warmen und familiären Umgebung auf. Die finanzielle Unterstützung soll dabei helfen, ihre Integration in der Gemeinschaft durch sportliche und künstlerische Freizeitaktivitäten zu verbessern.

© Friederike Küchlin

Das Projektziel von SOS-Kinderdorf aus der Schweiz lautet: „Ich habe das Recht in einer Familie aufzuwachsen, geliebt, geschützt und in Sicherheit“. 176 Familien erhalten in Nicaragua derzeit durch Schulungs- und Betreuungsangebote Unterstützung. Im SOS-Kinderdorf werden 200 Kinder direkt betreut. Häufige Ursache für die Vernachlässigung der Kinder ist übermäßiger Alkoholmissbrauch in den Familien. Eines der Ziele des Projekts ist es daher, Aufklärungsarbeit zu leisten.

© SOS-Kinderdorf e.V.

Gescheiterte Beziehungen und Vernachlässigung gehörten häufig zum Alltag der Kinder, die nun Bewohner des SOS-Kinderdorfs in Harksheide sind. Oft sind die emotionalen Enttäuschungen und die damit verbundenen Verzögerungen in der persönlichen Entwicklung schwerwiegender als materielle Versäumnisse. Um die traumatischen Erlebnisse verarbeiten zu können, benötigen diese Kinder therapeutische Hilfe.

© Jens Honoré

Durch das Familienstärkungsprogramm in Nairobi will SOS-Kinderdorf Dänemark verhindern, dass gefährdete Familien auseinanderfallen. Kinder erhalten dort Zugang zu medizinischer Versorgung und Ausbildung. Im Bildungszentrum des SOS-Kinderdorfs können die Kinder zudem handwerkliche Berufe erlernen und Schulungen zur Existenzgründung besuchen.

© SOS Children´s Villages

Dieses Projekt möchte die soziale Integration von Kindern und Familien erleichtern, die von Ausgrenzung oder sozialen Konflikten bedroht sind. Dank der Aktion Snack Together erhalten Kinder in Kindertagesstätten drei vollwertige Mahlzeiten täglich und kommen untereinander in Kontakt. Alle teilnehmenden Kinder können zudem ein Snack-Tagebuch führen und lernen damit, sich gesund zu ernähren.

© Peter Egyed

Das SOS-Kinderdorf in Nordfrankreich arbeitet mit Familien zusammen, die in eine extreme Notlage geraten sind. Die Probleme der Familien führen häufig dazu, dass sich die Eltern nicht mehr angemessen um ihre Kinder kümmern können. Über Spendengelder möchte das SOS-Kinderdorf die Familien dabei unterstützen, ihre Fähigkeiten aufzubauen und ihre Kinder zu versorgen und zu fördern.

© Pinsent Masons LLP

Das Projekt von SOS-Kinderdorf aus Großbritannien legt seinen Fokus auf die Unterstützung HIV-erkrankter Familien in Chipata, Sambia. Insgesamt 153 von schwerer Armut betroffene Familien erhalten dabei einen Familienentwicklungsplan mit klaren Zielen, der familiäre Unterstützung und Betreuung der Kinder sichert. Regelmäßige Hausbesuche durch Betreuer des Projekts sollen zudem dafür sorgen, dass die Kinder ihren Hausaufgaben nachgehen.

© SOS Children’s Village Italy

Die Familiengruppenkonferenz richtet sich an Eltern bedürftiger Kinder. Sie sollen geschult werden, ihrer Rolle als Elternteil nachzukommen und Verantwortung gegenüber ihren Kindern zu übernehmen. Grundlage des Projekts ist ein neues Modell für Kinder und Jugendliche, die in kritischen Verhältnissen leben. Der Austausch mit geschultem Personal soll die Eltern mit ihrer eigenen Realität konfrontieren und zu einem Umdenken bewegen.

© Abeer Pamuk

Der Krieg in Syrien hat zur Vertreibung von hunderttausenden Kindern geführt. Die Zahl bedürftiger Waisenkinder ist hoch, die Kapazität der SOS-Kinderdörfer in Syrien jedoch begrenzt. So musste beispielswiese das SOS-Kinderdorf in Aleppo bereits 2012 aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. SOS-Kinderdorf aus den Niederlanden möchte seine Hilfsmaßnahmen in Syrien jedoch durch weitere Unterkünfte deutlich erhöhen und hat daher eine ehemalige Ferienanlage in der Nähe von Damaskus gekauft. Diese Ferienanlage soll 80 bis 100 Kindern ein neues Zuhause bieten.

© SOS files

Dieses Programm hilft Familien in Not, die aufgrund von Armut, Behinderung, Hilflosigkeit oder Sucht, bedroht sind, ihre Kinder zu verlieren. Das SOS-Kinderdorf in Biłgoraj bietet den zerrütteten Familien eine helfende Hand. Dank der Betreuungsangebote am Nachmittag können die Kinder Hausaufgaben machen und gemeinsam spielen. Spendengelder sollen dabei helfen, das Bildungsangebot zu erweitern und die Kindertagesstätten mit dem Notwendigsten auszustatten.

© SOS local team

Arme Familien im SOS-Kinderdorf Hemeius sollen durch Erziehungshilfen und Beratungen unterstützt werden, ihre Kinder zu fördern. Derzeit nehmen 30 Kinder die Betreuungsangebote des Kinderdorfes in Anspruch.

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