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Wie SOS-Kinderdorf hilft

Was wurde aus der Weihnachtsspende der Nagel-Group

Jährlich spendet die Nagel-Group zu Weihnachten für den SOS-Kinderdorf e.V. Bei einem Voting auf der Nagel-Group-Webseite können die Besucher auswählen, welche konkreten Projekte unterstützt werden. Knapp ein halbes Jahr nach der Bekanntgabe der Gewinner haben wir nachgefragt, welche großen Pläne dank der Spende bereits umgesetzt und welche Kinderwünsche erfüllt wurden.

Dies sind die Top 5

Foto: SOS Children’s Village of Trento

Das SOS-Kinderdorf Trient baut mithilfe der Nagel-Weihnachtsspende einen neuen Spielplatz für die Kinder alleinerziehender Mütter. Eine große Schaukel sowie eine Plastikrutsche sollen für Vergnügung sorgen, das Kennenlernen erleichtern und den sozialen Zusammenhalt stärken.

Das SOS-Kinderdorf setzt sich besonders für alleinerziehende Mütter ein, stellt ihnen Wohnraum und hilft bei der Erziehung der Kinder.

Foto: Sandra Sickinger

Das SOS-Kinderdorf in Saarbrücken hat mit den Spendengeldern ein Kochprojekt entwickelt, welches benachteiligten Familien gesunde Ernährung nahelegt. Die Eltern erstellen Rezeptpläne und Einkaufslisten. Am Nachmittag kochen sie dann gemeinsam und lernen, wie wichtig eine gesunde und ausgewogene Ernährung für die Gesundheit ihrer Kinder ist.

Nicht nur die Qualität und Frische der Zutaten stehen dabei im Mittelpunkt, sondern auch wie die Waren wirtschaftlich sinnvoll eingesetzt werden und wie sich so auch benachteiligte Familien regelmäßig ein gesundes Essen leisten können. Auch die Kinder lernen, gesund zu essen. Gleichzeitig stärkt das Projekt den Umgang zwischen Eltern und Kindern.

Foto: Urs Bernhard

Rund 500 Menschen haben im Rahmen des SOS-Familienstärkungsprogramm Maradi im Niger nun dank des Hygiene- und Wasserprojektes von SOS-Kinderdorf Schweiz einen besseren Zugang zu Trinkwasser erhalten. Insgesamt 14 Haushalte bekamen sogar einen direkten Hausanschluss – davon profitieren vor allem die Kinder, welche oft lange Wege für das Wasserholen auf sich nehmen mussten. Darüber hinaus konnte das Projekt die hygienische Situation von 260 Menschen mithilfe von Familienlatrinen stark verbessern. Dazu bietet das Kinderdorf unter anderem auch Schulungen zu persönlicher Hygiene sowie zum Umgang mit Abfällen an.

Foto: Jens Honoré

Das SOS-Familienstärkungsprogramm in Nairobi hat rund 297 Familien mit 863 Kindern und 192 Jugendlichen geholfen: SOS-Kinderdorf Dänemark versucht mit diesem Programm zu verhindern, dass sozial und finanziell schwache Familien zerbrechen.

Verschiedene Projekte sollen gewährleisten, dass Kinder einen Zugang zur Bildung und medizinischer Grundversorgung erhalten. Außerdem wird den Familien vermittelt, wie sie beispielsweise ihr eigenes Unternehmen gründen – und so ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten sowie ihre Lebensqualität verbessern. Insgesamt klärte SOS-Kinderdorf Kenia3.120 Familien über Gesundheits- und Ernährungsthemen auf, 300 erhielten Lebensmittelpakete. Darüber hinaus versorgte der Verein 1.900 Kinder gesundheitlich.

Foto: SOS Children's Villages

SOS-Kinderdorf Großbritannien errichtete in Sambia ein Berufsausbildungszentrum und bietet dort unter anderem Koch- und Agrarkurse an. Mit der Spende wurde außerdem ein Diner für die lokale Bevölkerung errichtet. Dort lernen die Jugendlichen alles über gesunde Ernährung sowie den Anbau und Verkauf dieser Lebensmittel. Dieses Wissen soll dazu dienen, dass die Jugendliche ihre Zukunft in finanzieller Unabhängigkeit gestalten können.

In Sambia sind junge Leute auf berufliche Unterstützung angewiesen – indem sie berufliche Qualifikation erlernen, können sie später ihre Familien besser versorgen. Ein reichhaltiges Wissen über Ernährung und Landwirtschaft trägt außerdem zur nachhaltigen Entwicklung der Dorfgemeinschaft bei.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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