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Volle Unterstützung beim Verpacken

Value Added Services optimieren die Lieferkette

Als Kontraktlogistiker übernimmt die Nagel-Group nicht nur die Lagerhaltung der Produkte, sondern unterstützt die Kunden auch mit hochwertigen Dienstleistungen (Value Added Services) im Konfektionierbereich. Der Lebensmittellogistiker wird damit zum zentralen Bestandteil des industriellen Fertigungsprozesses – und erhöht mit seinen Serviceleistungen die Wertschöpfung.

Der Bereich Value Added Services gewinnt auf Kundenseite stärker an Bedeutung. „Die Kunden vertrauen uns immer mehr Aufgabengebiete an. Sie stellen fest, dass die Dienstleistungen effizienter und hochwertiger sind, wenn sie von Spezialisten übernommen werden“, berichtet Ralf Großelohmann von Corporate Contract Logistics. Deshalb häufen sich die Projekte, bei denen die gesamte Lieferkette in die Hände der Nagel-Group gelegt wird – und damit auch die Value Added Services. „Die Nachfrage nach Value Added Services hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Etwa 20 Prozent aller Ausschreibungen in der Kontraktlogistik enthalten mittlerweile Co-Packing-Aktivitäten“, so Großelohmann.

Für die Lebensmittelproduzenten hat das den Vorteil, dass sie sich ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können und sämtliche Verpackungsdienstleistungen, die nicht unmittelbar die offene Ware betreffen, in die Hände der Nagel-Group legen können. Eng verzahnt mit dem Kunden optimiert der Lebensmittellogistiker die Lieferkette. Die Lebensmittel werden nicht nur kommissioniert, sondern zum Beispiel auch gleich so sortiert, dass die Kartons direkt in den Verkauf gehen können.

Bis zu 180 Mitarbeiter im Drei-Schicht-Betrieb

Das lässt sich zum Beispiel im Warehouse in Trebur beobachten. Für einen Großkunden lagern dort bis zu 50.000 Paletten ein. Außerdem übernimmt der Standort noch die komplette Konfektionierung. Der Co-Packing-Bereich wurde auf rund 5.000 Quadratmetern eingerichtet. Zu Spitzenzeiten sind hier rund 180 Mitarbeiter im Drei-Schicht-Betrieb aktiv. Fast wie auf Schienen bewegen sich die Elektrohubwagen durch die Regalreihen.

Schnell wird die Ware in die Co-Packing-Zone gebracht, wo der nächste Mitarbeiter die Paletten entgegennimmt und die einzelnen Kartons auf eine der Rollbahnen hebt. Die Mitarbeiter dort packen die Artikel um, bündeln diese in gemischten Sortimentskartons oder fassen sie zu kleineren Einheiten zusammen, die dann direkt ins Supermarktregal gestellt werden können. Auch Displays sowie Bodenaufsteller werden hier gebaut und befüllt. „Der Kunde profitiert davon, dass wir diese Anlage maßgeschneidert entwickelt und seine Bedürfnisse in jeder Hinsicht berücksichtigt haben“, so Großelohmann.

Aus sortenreinen Paletten werden maßgeschneiderte Einheiten

In Co-Packing-Bereichen herrscht generell ein reges Treiben. Das gilt auch für ein Warehouse in Ostwestfalen. Zwischen meterhohen Regalreihen flitzen die Staplerfahrer hin und her und sorgen dafür, dass die Produkte schnell und effektiv konfektioniert werden können.

Auf der 1.500 Quadratmeter großen Co-Packing-Fläche arbeiten rund 100 Mitarbeiter. Jeder weiß genau, was zu tun ist. Am Anfang einer der Rollbahnen werden zunächst die sortenreinen Paletten geöffnet, damit die Produkte genau für die Anforderungen des Handels zusammengestellt werden können. Eine Station weiter bauen zwei Männer in schnellen und geübten Bewegungen die Bodenaufsteller zusammen. Jeder Handgriff sitzt. Danach werden die Aufsteller über eine Rollbahn geschoben, wo sie, wie von den Kunden gewünscht, befüllt werden. Ist die Einheit fertig, wird sie zum Schutz mit einem Karton umhüllt, mit Klebeband versehen und auf einer Palette verstaut. Die komplette Palette wird anschließend automatisch mit Folie umwickelt und geht dann in den Warenausgang.

„Bei den Kunden geht der Trend eindeutig dahin, die Verpackungsleistungen outzusourcen. In unseren Bestandsgeschäften wächst der Anteil an Co-Packing- Aktivitäten permanent“, berichtet Ralf Großelohmann. Das liegt auch daran, dass besondere Aktionen auf Seiten der Lebensmittelproduzenten immer weiter zunehmen. Mal ist es eine neue Verpackung zu Ostern, mal sind es zehn Prozent mehr Inhalt oder die Auflage einer Weihnachtsedition.

In diesem Zusammenhang soll die Ware nicht einfach im Regal verstaut, sondern häufig im Kassenbereich auf speziellen Aufstellern oder Displays prominent platziert werden. „Wir haben die Kompetenz und die Ressourcen, um den gesamten Bereich des Verpackens für den Kunden zu übernehmen“, so Großelohmann. Schnell und effizient im Ablauf, mit gut ausgebildetem Personal und der notwendigen Erfahrung bei der Kalkulation.

Sortimentskartons: Auf die Mischung kommt es an

„Wir stellen nicht nur die richtige Menge zusammen, sondern sortieren die Produkte auch so, wie sie benötigt werden“, betont Großelohmann. Ein Schwerpunkt sind Sortimentskartons. Die Paletten werden in der Regel mit sortenreinen Artikeln angeliefert. Der Empfänger benötigt aber Kartons, die aus verschiedenen Sorten bestehen. Unsere Mitarbeiter stellen die verschieden Sorten wie gewünscht zusammen, damit der Karton direkt ins Regal gestellt werden kann.

Displaybau: Ware richtig in Szene gesetzt

Wir fertigen auch individuelle Displays und Bodenaufsteller an, die die Aufmerksamkeit des Verbrauchers auf sich ziehen. Die Displays werden nicht nur fachmännisch aufgebaut, sondern auch individuell befüllt. Manche sind so komplex, dass sie aus bis zu 30 Einzelteilen zusammengesetzt werden müssen. Bei Bedarf regelt die Nagel-Group auch das gesamte Materialmanagement und stellt so sicher, dass immer genug Kartonage für die Displays vorhanden ist. Der Kunde kann sich ganz auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.

Etikettierung: Ausgezeichnete Produkte

Für den Handel muss die Ware nicht nur richtig zusammengestellt, sondern auch fachmännisch ausgezeichnet sein. Deshalb bieten wir auch im Bereich Etikettierung umfassende Unterstützung an. Im Lager werden die Produkte so ausgezeichnet, dass sie direkt in den Verkauf gebracht werden können. Neue Etiketten werden häufig beim Transport ins Ausland erstellt, denn oft variieren die Anforderungen zum Beispiel bei der Zutatenliste.

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