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Vier Berufskraftfahrer erzählen, warum sie sich für diesen Berufsweg entschieden haben

Kein Tag gleicht dem anderen

Das Image des Berufskraftfahrers ist häufig von Vorurteilen geprägt. Der Berufskraftfahrermangel bedeutet für die Logistikbranche eine immense Herausforderung. Trotzdem entscheiden sich immer wieder junge Menschen genau für diesen Berufsweg. Warum sie sich so entschieden haben, erzählen Peter Traby (29, Zettling, Nagel Austria), Petr Růžička (23, Říčany-Jazlovice, Nagel Česko), Hans-Hermann Christ (23, Langenfeld, Kraftverkehr Nagel) und Josef Eva (23, Borgholzhausen, Kraftverkehr Nagel).

Sie sind für die Nagel-Group auf Europas Straßen unterwegs. Warum wollten Sie Berufskraftfahrer werden?

Petr Růžička: Schon als Kind habe ich davon geträumt, Lkw-Fahrer zu werden. Als Berufsanfänger wollte ich dann von den Profis lernen – und habe mich für eine Tätigkeit bei Nagel Česko entschieden.

Josef Eva: Für mich ist es vor allem ein sicherer Job. Berufskraftfahrer werden immer gesucht, da muss man sich keine Sorgen machen. Außerdem ist die Arbeit abwechslungsreich und nie langweilig.

Peter Traby: Ich hatte einen ganz anderen Einstieg. Meinen ursprünglichen Beruf als Bäcker musste ich aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Als Berufskraftfahrer habe ich eine neue Perspektive gefunden. Dadurch habe ich mein Hobby – das Fahren – zum Beruf gemacht. Das hat sich als gute Entscheidung herausgestellt, die mir auch finanzielle Vorteile verschafft hat.

Hans-Hermann Christ: Ich wollte schnell auf eigenen Beinen stehen und selbstständig sein. Da auch mein Vater Berufskraftfahrer war, bleibt der Beruf sozusagen in der Familie.

Der Job des Berufskraftfahrers leidet unter einem negativen Image. Warum können Sie den Beruf trotzdem empfehlen?

Josef Eva: Es ist ein Beruf mit Zukunft. Waren müssen schließlich immer transportiert werden. Außerdem ist es ein schönes Gefühl, die Verantwortung für ein so großes Fahrzeug zu haben. Das hat schon was.

Hans-Hermann Christ: Der Beruf ist vielfältig. Das Fahren steht zwar im Mittelpunkt, aber es geht auch um Themen wie Ladungssicherheit, Fahrzeugmechanik oder Kundenkontakt. Und das Gehalt ist für die Arbeit, die man verrichtet, wirklich in Ordnung.

Petr Růžička: Ich kann den Beruf besonders dann empfehlen, wenn man in einem gut funktionierenden Team arbeitet – so wie in unserer Niederlassung. Erst die Kollegen machen das Ganze meiner Meinung nach zu etwas Besonderem. Wir helfen uns wie in einer großen Familie. Wichtig ist auch: Ich bin jeden Tag wieder bei meiner Familie zu Hause und habe noch Zeit für mein Hobby.

Peter Traby: Die Tage sind sehr abwechslungsreich, es kommt nie Langeweile auf. Kein Tag gleicht dem anderen und man steht täglich vor neuen Herausforderungen. Und das Fahren macht halt einfach Spaß.

Welche Kompetenzen benötigt man als Berufskraftfahrer unbedingt?

Petr Růžička: Als Fahrer muss man zuverlässig und verantwortungsbewusst sein. Aber auch kommunikativ, schließlich hat man oft Kundenkontakt.

Josef Eva: Flexibilität ist wichtig. Im Umgang mit dem Kunden muss man manchmal auch geduldig sein. Außerdem braucht man Selbstdisziplin, schließlich muss man früh aufstehen.

Hans-Hermann Christ: Ein gutes Selbstbewusstsein ist als Fahrer unverzichtbar. Denn wer Angst hat, macht Fehler, und dabei könnten Menschen verletzt werden. Im Umgang mit den Disponenten zählt Teamfähigkeit. Freundlichkeit gegenüber den Kunden ist auch wichtig, da man als Fahrer ja das Unternehmen repräsentiert. Auch Hilfsbereitschaft untereinander ist wichtig. Man kann einem anderen Fahrer, der etwas unsicher beim Rangieren ist, ja ruhig mal helfen.

Peter Traby: Ich finde, man muss in erster Linie das Fahrzeug beherrschen. Als Fahrer haben wir eine große Verantwortung. Neben Umsicht und Genauigkeit ist aber auch Schnelligkeit gefragt. Wichtig ist auch ein freundliches Auftreten, weil man ja jeden Tag Kundenkontakt hat.

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