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Internationaler Niederlassungsaustausch

Nagel-Group Azubis sammeln Auslandserfahrungen

Einmal eine andere Abteilung kennenlernen, den Kollegen über die Schulter schauen oder neue Kontakte knüpfen: Für die Auszubildenden und dualen Studierenden der Nagel-Group bietet der internationale Niederlassungsaustausch neue Möglichkeiten, Erfahrungen im Ausland zu sammeln.

Wer im Rahmen seiner Ausbildung über den Tellerrand blicken möchte, ist als Auszubildender bei der Nagel-Group genau richtig. Gegen Ende des zweiten oder Anfang des dritten Lehrjahres können Nachwuchskräfte, die während ihrer Ausbildung oder ihres dualen Studiums in Deutschland Engagement, Know-how und gute Leistungen bewiesen haben, einige Wochen in einer der zahlreichen Nagel-Group Niederlassungen im Ausland verbringen und internationale Praxisluft schnuppern.

Im vergangenen Sommer unterstützte Sebastian Benz zwei Wochen lang die Kollegen in der ungarischen Niederlassung, während Nico Dralle für etwa vier Wochen bei Kollegen in Frankreich zu Gast war.

Sebastian Benz in Ungarn

Einblicke in die Logistik in Ungarn

Sebastian Benz ist dualer Student am Standort Groß-Gerau. Dann bekam er die Möglichkeit, ein Land zu besuchen, das ihm völlig fremd war. Benz entschied sich kurzerhand, für zwei Wochen Teil der Niederlassung Alsónémedi bei Budapest in Ungarn zu werden. Dort arbeitete der 20-Jährigen vor allem in der Abteilung Internationales Sammelgut. Er lernte die Abläufe vor Ort kennen, schaute seinen ungarischen Kollegen über die Schulter und unterstützte sie bei ihren täglichen Aufgaben – Sebastian Benz war selbst aktiv im Tagesgeschäft involviert. So erhielt er einen genauen Einblick in Disposition und Vertrieb, die er bereits aus seiner Arbeit in Groß-Gerau kennt.

Mit seinen Kollegen sprach Benz Deutsch oder Englisch. Schließlich beherrschen die Mitarbeiter der Abteilung mindestens eine dieser Fremdsprachen. „So konnte ich die Arbeitsabläufe innerhalb der Nagel-Group aus einer neuen Perspektive betrachten und aufschlussreiche Vergleiche ziehen“, berichtet Benz. Dank des Austausches hat er nicht nur beruflich wertvolle internationale Erfahrungen gesammelt, sondern auch Kontakte geknüpft und eine neue Stadt kennen gelernt.

Lkw von STG & Nagel Logistique in Frankreich

Austausch mit Kollegen in Frankreich

Nico Dralle hat es in der französischen Niederlassung ebenfalls sehr gut gefallen: Er ist vor allem von der Gastfreundschaft und Offenheit beeindruckt, die Kollegen ihm gegenüber zeigten. Beim Mittagessen saß er bei ihnen am Tisch, nach der Arbeit nahmen sie ihn mit auf Erkundungstour oder holten ihn morgens von zu Hause ab. Nico Dralle war voll integriert und Teil des französischen Teams.

Der duale Student verließ sein gewohntes Umfeld in Wustermark und arbeitete vier Wochen lang in der Nagel-Niederlassung in Communay bei Lyon. Seine anfänglichen Sorgen, er könne mit seinen Französischkenntnissen an Grenzen stoßen, waren schnell verflogen. Denn in der Niederlassung sprechen viele seiner neuen Kollegen Deutsch oder Englisch. „Wir konnten uns ohne Probleme verständigen“, erzählt Dralle. Falls es doch mal an einer Vokabel scheiterte, gab es immer eine Lösung. Zur Not verständigte man sich mit Händen und Füßen.

Nico Dralle war vor allem mit dem Erfassen und Zuarbeiten für die Disposition beschäftigt. Er plante eigene Touren oder gab Zahlen und Daten von Kunden ein. Nachdem er Sendungen erfasst und Frachtaufträge angelegt hatte, versendete der Azubi die Aufträge an die jeweiligen Speditionen. Auch Telefonate führte Nico Dralle täglich – in erster Linie mit deutschen Kunden.

Neben dem Tagesgeschäft arbeitete Dralle außerdem an einem Projekt zur Implementierung eines länderübergreifenden technischen Netzwerk-Prozesses und beschäftigte sich mit kritischen Erfolgsfaktoren, der Integration von Vertrieb und externen Netzwerkpartnern.

Gute Leistungen und Sprachkenntnisse sind Voraussetzung für Auslandsaufenthalt

„Ich empfehle jedem Auszubildenden oder dualem Studenten, diese Erfahrung mitzunehmen“, sagt Dralle. „Das Selbstbewusstsein wächst, wenn man in so vielen Situationen eigenverantwortlich arbeiten darf.“ Für den 20-Jährigen war es ein einmaliges Erlebnis und eine großartige Erfahrung.

Der Niederlassungsaustausch bietet jedes Jahr rund 20 Auszubildenden die Möglichkeit, Auslandserfahrungen zu sammeln. Voraussetzungen dafür sind ein ordentliches Leistungsverhalten, gute Lernergebnisse und Sprachkenntnisse. „Englisch ist ein Muss. Kenntnisse der Landessprache sind immer wichtig aber keine Voraussetzung“, erklärt Ulrich Mihatsch, Ausbildungsleiter der Nagel-Group in Deutschland.

Ziel des Austausches ist es, die fachlichen und praktischen Fähigkeiten sowie Kenntnisse der Auszubildenden zu erweitern. Das Angebot steht jedem Azubi zur Verfügung – neben der Arbeit sollen sie Sprache und Kultur der Länder kennenlernen und erfahren, wie ein international aufgestelltes Unternehmen arbeitet.

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